1. Systemtopologie & Europäische Edge-Infrastruktur
Clarivius wird als ausfallsichere Multi-Regionen-Cloud-Architektur mit Edge-Terminierung in Frankfurt und Prag betrieben. Sämtliche klinische Speicherung, Verarbeitungspipelines und Vektoreinbettungen unterliegen physisch und rechtlich der Gerichtsbarkeit der EU gemäß Art. 44–49 DSGVO.
2. Die Zwei-Schienen-Architekturinvariante (Kernregel #1)
Clarivius trennt seine Datenpfade strikt: Clarivius Peer (Schiene A) und Clarivius Direct (Schiene B). Schiene A verarbeitet de-identifizierte 4-Feld-Arztkonsultationen ohne PII oder Bildgebung. Schiene B verarbeitet Patientenfälle unter expliziter Einwilligung nach Art. 6 und 9 DSGVO.
3. Automatisierte Zero-PII-Compliance-Engine
Ein deterministisches Validierungsgate prüft Freitext-Falldarstellungen in Schiene A und blockiert Namen, Telefonnummern, Versichertennummern und Geburtsdaten vor der Übertragung.
4. Protokoll für kontinuierlichen asynchronen Textdialog
Konsultationen auf Clarivius sind keine statischen Einmal-Dokumente. In Schiene B kommunizieren Patienten und Spezialisten über einen sicheren, verschlüsselten Chatraum für Rückfragen.
5. Bildgebung & das Prinzip 'DICOM ist rein optional'
Obwohl DICOM-Bildgebung in Schiene B unterstützt wird, ist sie niemals zwingend erforderlich. Viele diagnostische Unklarheiten klären sich allein durch detaillierte Chronologie, Histologie und Laborwerte.
6. Standards, APIs & maschinenlesbare Verträge
Clarivius veröffentlicht maschinenlesbare Schnittstellendefinitionen wie JSON Schema für die Fallaufnahme, RFC 9116 security.txt und llms.txt.